Lesung mit Gabriele Kirch
Gedichte über große und kleine Gefühle und die Poesie des Alltäglichen

Manches, so schwer zu sagen, entfaltet sich reich im Gedicht und dann und wann in uns, wenn wir es nur wagen…

Gabriele Kirch, »PáTú«


Manchmal sind die kleinen Augenblicke im Leben die wirklich großen Momente. So in der Lyrik von Gabriele Kirch. Ihre Gedichte handeln vom Alltag, von Erlebnissen, die jeder kennt.
    Lesung
Es geht um das Miteinander und das Gegeneinander von uns Menschen, um die Natur, um die Gesellschaft, um unsere Zeit. Die Texte stecken voller Gefühle, nachdenklich und geistreich.  Die Lyrikerin hält die Zeit an, um die kleinen Augenblicke und vorbeifliegenden Gedanken bewusster und intensiver wahrzunehmen, wahrnehmen zu lassen - und in ihnen viel zu entdecken.

Gabriele Kirch wurde 1953 in der Niederlausitz geboren. Sie verbrachte den größten Teil der Kindheit und Jugend in der Pfalz und lebt heute bei Kiel. Zur Lyrik kam die Autorin Ende der achtziger Jahre. Gabriele Kirch kommt aus der Tradition der romantischen Poesie. Heute hat sie ihren eigenen gefühlsbetonten Stil mit kritischen Zwischentönen gefunden. Die Lyrikerin arbeitet seit 1993 mit der Malerin Gudrun Bartels zusammen. Neben gemeinsamen Buchprojekten haben die beiden Künstlerinnen auf Ausstellungen und Lesungen zusammengefunden. Im Verlag KUNSTDRUCK BARTELS erschienen von Gabriele Kirch fünf Gedichtbände mit Illustrationen von der Malerin.

 »PáTú«: Brücke zu anderen Sprachen und Kulturen

Mit ihrem neuen Buchprojekt »PáTú« geht Gabriele Kirch neue Wege: Dieser Gedichtband erschien in fünf jeweils zweisprachigen Bänden - mit Nachdichtungen in englisch, portugiesisch, spanisch, schwedisch und französisch. So baut die Autorin mit Worten Brücken zu anderen Sprachen, Ländern und Kulturen. Die Lyrikerin leistet mit dem 6-Sprachen-Projekt »PáTú« ihren literarischen Beitrag zur europäischen Einigung und spiegelt die heute immer kleiner werdende Welt wider. Denn eines versteht man überall: die in den Gedichten enthaltenen Gefühle…